Polarisierung in der Gesellschaft oder bleibt der Dialog auf der Strecke?
Der Extremismusbegriff ist in Politikwissenschaft und politischer Bildung seit Langem umstritten. Die Grenzen zwischen kontroverser Meinung und Extremismus verschwimmen – und mit ihnen die Fähigkeit, uns auszutauschen. Was für die einen als berechtigte Kritik gilt, wird von anderen als gefährliche Radikalisierung gebrandmarkt. Doch wer entscheidet, wo die Linie verläuft? Wo endet radikale Kritik – und wo beginnt Demokratiefeindlichkeit?
Ein Impulsvortrag von Moritz Glenk (Leiter Fachteam Gesellschaft und Kultur im Bildungszentrum Nürnberg) liefert uns einen prägnanten Input und gibt Denkanstöße für die anschließende Diskussion.
Wir beleuchten die Polarisierung in der Gesellschaft und fragen:
- Wie können wir den Dialog bewahren, wenn die Gesellschaft gespalten scheint?
- Wann wird eine Überzeugung zur Gefahr? – Und wer definiert das?
- Was hat es mit der „Hufeisentheorie“ auf sich und kann man verschiedene Extremismen gleichsetzen?
- Ist Extremismus immer gewaltbereit – oder beginnt er schon im Denken?
- Extremismus: Vergesellschaftung oder Profitmaximierung?
- Wo ist der Platz für zivilen Ungehorsam? – Wenn Gesetze und Moral kollidieren, wer hat dann recht?
- Dürfen wir unangenehme Stimmen ausschließen – oder schwächen wir damit die Demokratie?
Der Eintritt ist beim Demokratie-Projekt stets frei.
Keine Reservierung nötig.


