Rundgang Doggerwerk Happurg

KuBa untwegs

In unserer Region ist mittlerweile bekannt, dass die Doggerstollen bei Happurg gegen Ende der NS-Zeit für die Produktion kriegswichtiger Flugzeugmotoren genutzt werden sollten, und dass die Stollen von den KZ-Zwangsarbeitern angelegt wurden, die sich täglich zu Tausenden von Hersbruck nach Happurg und zurück schleppen mussten.
An einer angemessenen Erinnerungskultur interessierte Menschen haben dazu sicher weitere offene Fragen. Wo lag das SS-Straflager, heute vom Happurger Stausee bedeckt, eigentlich genau? Was sollten wir zu den Verbrennungsorten im Wald wissen? Welches Schicksal widerfuhr den überlebenden Häftlingen am Ende des Krieges? Gab es eine Aufarbeitung dieser dunklen Vergangenheit?

Um solche und weitere Fragen geht es Luise und Hans Treuheit, seit vielen Jahren aktiv im Dokuverein KZ Hersbruck, auf einem Rundgang zu den Eingängen der Doggerstollen und zum Dokumentationsort in Happurg.
Anschließend besteht die Möglichkeit, das Thema in der Pizzeria vor Ort zu vertiefen.


Treffpunkt um 17:00 Uhr am S-Bahn-Haltepunkt Happurg (auch gut mit dem Rad zu erreichen).
Wanderung von ca. eineinhalb Stunden Dauer!
Gerne anmelden unter themenreihe@kulturbahnhof.de, spontan Entschlossene sind ebenfalls herzlich willkommen.

Im Rahmen von „Demokratie – wozu?“ – Veranstaltungsreihe zur Stärkung der Demokratie

Kooperationspartner*innen u.a.:  Caritas Nürnberger Land, Diakonie NAH e.V., Evangelisches Bildungswerk NAH e.V., Kunstmuseum Hersbruck e.V., Interkultureller Treffpunkt KOMM des Ökumenischen Vereins für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V. 

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