Podiumsgespräch und offener Austausch
Gerechtigkeit gehört zu den demokratischen Werten, auf den sich fast alle einigen können. Kaum jemand würde von sich sagen, für Ungerechtigkeit einzutreten. Gleichzeitig erleben wir im Alltag, wie unterschiedlich Menschen einschätzen, was eigentlich gerecht ist – und was nicht. Und auch wie ausgeprägt die individuelle Bereitschaft ist, selbst mehr zu Gerechtigkeit beizutragen.
Wer also verstehen möchte, was unsere demokratische Gesellschaft im Innersten zusammenhält oder trennt, kommt am Thema Gerechtigkeitsempfinden nicht vorbei. Höchste Zeit, der Gerechtigkeitswahrnehmung einen Abend zu widmen, um über unsere Vorstellungen von Gerechtigkeit und deren Einfluss auf politische Debatten, gesellschaftliche Konflikte und persönliche Entscheidungen nachzudenken.
Der „Salon für Grundsatzfragen: Gerechtigkeitsempfinden und gesellschaftlicher Zusammenhalt“ nähert sich diesem Thema aus zwei unterschiedlichen Perspektiven: Der Sozialpsychologe Mario Gollwitzer von der Ludwig-Maximilians-Universität München erforscht u.a. individuelle Ungerechtigkeitssensibilität und gefühlte Ungerechtigkeit. David Melches von der gemeinnützigen Organisation More in Common betrachtet Gerechtigkeit als gesellschaftlichen Wert und untersucht, was Menschen in Deutschland verbindet und welche Rolle Gerechtigkeit dabei spielt.
Das Podiumsgespräch wird von Silke Zimmermann, Geschäftsführerin und Programmleiterin der gemeinnützigen Organisation neuland & gestalten, moderiert. Diese Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit neuland & gestalten statt
Im Rahmen von „Demokratie – wozu?“ – Veranstaltungsreihe zur Stärkung der Demokratie

Kooperationspartner*innen u.a.: Caritas Nürnberger Land, Diakonie NAH e.V., Evangelisches Bildungswerk NAH e.V., Kunstmuseum Hersbruck e.V., Interkultureller Treffpunkt KOMM des Ökumenischen Vereins für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V.

