Zurück nach vorn – Ein sozialrepublikanisches Panorama (für die Gegenwart)

Die Demokratie steckt in einer Repräsentationskrise, meinen viele. Polarisierung und Rechtsruck seien Ausdruck davon. In »Zurück nach vorn« geht es auf die Suche nach Erklärungen jenseits der üblichen Denkschubladen. Die Autoren Holger Marcks und Felix Zimmermann graben dafür mit dem Sozialrepublikanismus eine vergessene Richtung der Demokratietheorie aus – und wenden ihn auf die Gegenwart an. Die Krise der Demokratie, so stellen sie dabei fest, ist auch eine Krise der (Neuesten) Linken. Denn da sie große Teile der Bevölkerung, insbesondere die unteren Klassen, nicht mehr repräsentieren kann, vermag sie die Lücke nicht zu füllen, die sich aus der systemischen Repräsentationskrise ergibt. Für die Ursachenbestimmung begeben sich die Autoren in den Steinbruch linker Ideen- und Bewegungsgeschichte, zerstören Mythen, decken Irrwege auf. Durch die Brille ihrer radikalen Kritik wird ein neuer Horizont erkennbar, der sozialistische, republikanische und auch liberale Ideen verbindet – und praktische Wege für eine Demokratisierung des Sozialen aufzeigt. Die Kernideen dieses »sozialrepublikanischen Panoramas« wird Co-Autor Holger Marcks in der Veranstaltung vorstellen.

Im Rahmen von „Demokratie – wozu?“ – Veranstaltungsreihe zur Stärkung der Demokratie

Eintritt frei

Kooperationspartner*innen u.a.:  Caritas Nürnberger Land, Diakonie NAH e.V., Evangelisches Bildungswerk NAH e.V., Kunstmuseum Hersbruck e.V., Interkultureller Treffpunkt KOMM des Ökumenischen Vereins für Flüchtlinge, Asylsuchende und Migration e.V. 

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